Mandorlini – das Geheimnis wird gelüftet!

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Die Mandorlini sind das Gebäck, welches wir mit Abstand am Häufigsten in der Machina verkaufen und zwar ganz einfach weil sie so unglaublich gut zu Kaffee in jeglicher Form passen. Es ist auch das Gebäck, wo wir immer wieder um das Rezept gebeten werden. Und ja ich gebe zu, bislang habe ich mich ein wenig geziert es zu verraten…weil es so einfach zu machen ist! Die Rezeptfindung hingegen war gar nicht so einfach…lange habe ich nach Rezepten gesucht, viele ausprobiert und wieder verworfen bis ich endlich eins gefunden hatte was in abgewandelter Form meiner Vorstellung von einem Mandorlino am nächsten kam. Den letzten Schliff erhilt das Rezept allerdings, als sich meine Kollegin Sandra beim nachbacken mit den Mengen vertan hat…und endlich war das perfekte Mandorlinirezept geboren!

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Für die, die noch nie einen gegessen haben, versuche ich mal eine Geschmacksbeschreibung: Mandorlini schmecken wie eine Mischung aus einem Mandelhörnchen und Amaretti morbidi. Außen sind sie knusprig und innen weich. Sie schmecken intensiv nach Mandeln und Marzipan (klar sind ja auch die Hauptzutaten!). Für mich sind sie der Inbegriff des Dolce Vita! Mit einem Cappuccino oder einem Espresso genossen versetzen sie einen nach Italien – wie ein Kurzurlaub für den Geschmackssinn!

Hier kommt also das langgehütete Rezept:

Zutaten:

  • 400 g Marzipanrohmasse
  • 200 g Puderzucker
  • 150 g brauner Rohrzucker
  • 300 g geschälte gemahlene Mandeln
  • 50 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Eiweiß
  • 1 dicker Schuß Amaretto
  • 200 g Mandelblättchen und ca. 100 g Puderzucker zum bestäuben

So wird’s gemacht:

Den Backofen auf 180 ° C vorheizen und zwei Bleche mit Backpapier vorbereiten. In einer großen Schüssel das Mehl und die gemahlenen Mandeln mit dem Backpulver vermischen. Das Marzipan hineinbröseln und dann alle restlichen Zutaten hinzugeben.  Den Handmixer mit Knethaken bestücken und aus den Zutaten eine homogene Masse kneten. Erscheint Euch der Teig zu trocken, einfach vorsichtig noch ein wnig Amaretto hinzugeben. Der Teig darf ordentlich klebrig sein.

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Dann bereitet Ihr eine Schüssel mit Mandelblättchen vor und formt Walnussgroße Kugeln, die anschließend in den Mandelblättchen gewälzt werden. Am Besten funktioniert das, wenn Ihr zwischendurch immer wieder die Hände mit kaltem Wasser nass macht. Das verhindert, dass der klebrige Teig an den Händen festhängt und sorgt dafür, dass viele Mandelblättchen an der Kugel kleben bleiben!

Die Mandelkugeln auf die Belche setzten und bei 180° C ca. 12 Minuten backen – die Oberfläche der Mandorlini sollte leicht gebräunt und aufgesprungen sein. Die noch warmen Mandorlini mit einer ordentlichen Portion Puderzucker bestäuben!

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Einen solltet Ihr unbedingt lauwarm probieren…unbeschreiblich! Die restlichen Mandorlini abgekühlt in einem schönen luftdichten Glas verstauen – so halten sich die Mandorlini über längere Zeit und Ihr könnt immer mal wieder dem Alltag für eine kurze Genussreise nach Italien entfliehen!

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In einem schönen Glas verpackt sind sie übrigens ein tolles Geschenk! An dieser Stelle möchte ich nochmal kurz auf den wunderbaren Blog von Tanja aufmerksam machen, wo Ihr diese Druckvorlage für Geschenkanhänger runterladen könnt:

Geschenkeanhänger-Leckereien-hübsch-verpackt-Teil-2-706x1000

 

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5 Gedanken zu „Mandorlini – das Geheimnis wird gelüftet!

  1. 😀 Ich habe meinem hauseigenen Schweden den Link von diesem Beitrag geschickt, weil ich mich so über die Erwähnung gefreut habe. Seine Antwort war nur: Hmmm die sehen lecker aus, da würde ich mich wirklich freuen, wenn Du die mal machst. Ich darauf hin: Hast Du auch gesehen, dass da meine Anhänger verlinkt sind?? Er: Ja ja, aber diese kleinen Mandelküchlein könntest Du doch mal nachbacken, oder?
    Und als wir eben einkaufen waren, meinte er tatsächlich: Weißt Du aus dem Kopf was man für dieses Mandelgebäck braucht?
    Wenn er heute Nacht im Schlaf spricht werden Worte wie: *** Marzipan ****** in knuspriger Hülle ****** zu einem schönen Cappuccino ****aus ihm hervorblubbern. Ich bin mir sicher. 😉
    Vielen Dank sowohl für das Rezept als auch die Verlinkung und viele ganz liebe Grüße
    Tanja

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Mandorlini | GOOD STUFF by Anne

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